Projekt
«Mapping German Film Exile» (2021-2024) basiert auf einem Forschungsprojekt zum historischen Filmexil, das mit computerbasierten Methoden arbeitet.1 Als Ausgangspunkt dienen Personenakten, die Günter Peter Straschek zusammen mit Karin Rausch zwischen 1976 und 2009 zusammengetragen hat und heute als «Archiv Günter Peter Straschek» im Exil-Archiv der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt liegen.2 Das Projekt macht den Stellenwert der vor dem NS-Regime ins Ausland geflüchteten Filmexilant:innen in der Entwicklung des internationalen Films sichtbar. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Kamera- und Drehbuch-Bereich.
Das Kapitel «Dezentrierte Filmgeschichte» verortet das Projekt filmhistorisch. Im Abschnitt «Archiv Günter Peter Straschek» wird der Nachlass von Straschek vorgestellt und im Kapitel «Datenbestand» wird die Herkunft der Daten und unser Umgang damit erläutert.
- Mapping German Film Migration 1930–1950. Eine datengraphbasierte Perspektive auf die Filmemigration aus NS-Deutschland. In: Deutsche Forschungsgemeinschaft [https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/444817764 (letzter Zugriff am 01.03.2024)]. ↩︎
- Archiv Günter Peter Straschek. [bibliothek.de/item/NDJ2DBVRCS6EPAIC62TLNX2TOOOKWM27 (letzter Zugriff am 01.03.2024)]. ↩︎