Andere Ressourcen
In den letzten Jahren sind zahlreiche Datenbanken mit Bezug zum deutschsprachigen Filmexil entstanden, die sich aus universitären Projekten, gesellschaftlichem Interesse oder bereits etablierten Initiativen heraus entwickelt haben. Diese Datenbanken sind wertvolle Werkzeuge für alle, die sich mit dem Thema deutschsprachiges Filmexil auseinandersetzen möchten. Sie bieten nicht nur biografische Details, sondern auch historische Kontexte und ermöglichen eine Auseinandersetzung auch mit interdisziplinären Aspekten des Exils.
Die nachfolgende Liste ist eine Auswahl von Projekten, die uns wichtig scheinen; sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
- Academy of Motion Picture Arts and Sciences – Margaret Herrick Library
Die Bibliothek der Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Los Angeles bietet umfangreiche Materialien zum Filmexil. Dazu gehören Archivmaterialien zu vielen europäischen Filmschaffenden, die in die USA emigrierten. - biografiA
Diese Datenbank zur historisch-biografischen Aufarbeitung österreichischer Frauenpersönlichkeiten umfasst auch Frauenbiografien zum historischen Filmexil. - CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film
CineGraph erschließt die Geschichte des deutschsprachigen Films durch Biografien. - Walter A. Berendsohn Forschungsstelle
Die Forschungsstelle unterhält u. a. die «Datenbank exilierter und verfolgter Theaterkünstler/innen 1933–1945.» Ebenfalls dokumentiert ist die Geschichte der Exilforschung. - Deutsche Nationalbibliothek – Deutsches Exilarchiv 1933–1945
Der Katalog umfasst die Exilpublikationen und die Archivalien des «Deutschen Exilarchivs 1933-1945» in Frankfurt am Main und den Bestand der Sammlung «Exil-Literatur» 1933-1945 in Leipzig. - Filmportal.de
Filmportal.de ist die zentrale Internet-Plattform zum deutschen Film. Das Portal bietet auch einen Eintrag zum Filmexil. - Exil:Trans
Ein Forschungsprojekt zu Leben und Arbeit verfolgter Übersetzer und Übersetzerinnen des deutschsprachigen Exils (Universität Wien, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Université de Lausanne). - fembio
Die Datenbank enthält biografische Informationen zu über 8.000 bedeutenden Frauen. Hier finden sich auch Biografien von Filmexilant:innen. - Jewish Women’s Archive
Das Jewish Women’s Archive dokumentiert die Geschichten jüdischer Frauen. Hier finden sich auch Biografien von Filmexilantinnen. - Künste im Exil
Online-Ausstellung zu den Künsten im Exil; u. a. einem Fokus auf das historische Filmexil. - LexM
Das «Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit» ist ein biographisches Musiklexikon (Universität Hamburg). - Marta Mierendorff Papers an der University of Southern California, Feuchtwanger Memorial Library
Die Sammlung besteht aus Korrespondenzen, Manuskripten, Notizen und Ephemera über das Leben und die Arbeit vieler deutschsprachiger Emigrant:innen in Südkalifornien. - Relocating Modernism: Global Metropolises, Modern Art and Exile (METROMOD)
Eine interaktive Karte zum Leben und Arbeiten in den Exilmetropolen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: New York, Buenos Aires, London, Istanbul, Bombay (heute Mumbai) und Shanghai (Ludwig-Maximilians-Universität München). - Migrant Knowledge
Im Zentrum der Seite steht die Förderung und Verbreitung von Forschungsarbeiten an der Schnittstelle zwischen Migrations- und Wissensforschung (Deutsches Historisches Institut Washington). - The Wiener Holocaust Library, London
Eine interaktive Karte gibt Einblick in einen Teil des Archivs der Wiener Holocaust Bibliothek. Sie enthält Dokumente (darunter handgeschriebene Tagebücher, Fotoalben, Identitäts- und Emigrationspapiere, Briefe des Roten Kreuzes und aufgezeichnete Interviews) von Menschen, die vor der nationalsozialistischen Verfolgung und dem Antisemitismus in den Jahren vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg geflohen sind. - Women Film Pioneers Project
Das WFPP ist eine Ressource zur Erforschung der weltweiten Beteiligung von Frauen auf allen Ebenen der Filmproduktion während der Stummfilmzeit. - Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer
Die internationale Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem (Jerusalem) führt eine Datenbank der Namen der Holocaustopfer.